Die Haartransplantation gehört bei Männern zu den beliebtesten kosmetisch begründeten Eingriffen. Ziel der Behandlung ist es, erblich bedingten Haarausfall zu stoppen, der oft schon um das 30. Lebensjahr herum mit wachsenden Geheimratsecken beginnt. Dazu stehen dem Chirurgen heute zwei Methoden zur Verfügung – zum einen die Follicular Unit Extraction (FUE) und zum anderen die Follicular Unit Transplantation (FUT). Egal welche der beiden Methoden zum Einsatz kommt: In jedem Fall muss vor einer Haartransplantation zunächst festgelegt werden, wie viele Haare umverteilt werden sollen. Dazu wird anhand der Hamilton-Norwood-Skala das Ausmaß des Haarausfalls bestimmt. Ist dies geschehen, kann die Haarentnahme beginnen. Die Kopfhaut wird zu diesem Zweck lokal betäubt. Anschließend werden die Haare, abhängig von der angewendeten Methode, entnommen. Nach der Haarentnahme müssen die Haarwurzeln mithilfe des Mikroskops aufbereitet werden. Erst im Anschluss daran werden sie in Wachstumsrichtung transplantiert.

Ist dies geschehen, beginnt die zweite Phase der Behandlung – das Einwachsen der Haare. Zwar gehen in dieser Zeit Haare „verloren“, allerdings handelt es sich dabei um völlig natürlichen Haarausfall. Dieser hat mit der Anwuchsrate nichts zu tun, denn immerhin 95 Prozent aller transplantierten Haare wachsen auch erfolgreich ein. Der erste neue Haarwuchs zeigt sich nach circa fünf Monaten. Nach einem Jahr ist schließlich das Endergebnis der Umverteilung sichtbar. Als sehr gut gelungen gilt eine Haartransplantation immer dann, wenn man eigentlich „nichts sieht“ – das heißt, wenn trotz neuer Haarlinie und trotz Umverteilung des Kopfhaares ein ganz natürliches Haarbild entstanden ist.

Grundsätzliches zur Haartransplantation

Die Haartransplantation als Mittel der Wahl ist empfehlenswert für Patienten mit Haarausfall, wenn:
• erblich bedingter Haarausfall vorliegt und keine entzündlichen oder krankhaften Prozesse zugrunde liegen;
• ein ausreichendes Donorgebiet (Haarkranz) vorhanden ist, dem Haare entnommen werden können.

Der Preis der Haarverpflanzung hängt von einer Vielzahl verschiedener Faktoren ab. Dazu gehören primär die Methode und das Ziel, aber auch Arzt und Klinik sowie deren Standort. Bedingt durch ein niedrigeres Lohnniveau und günstigere Kostenstrukturen der Kliniken in der Türkei liegen hier die Preise für eine Haartransplantation grundsätzlich unter den Preisen in Deutschland und Europa. Besonders Istanbul hat sich mittlerweile in Sachen Medizin und Gesundheitstourismus einen soliden Ruf erarbeitet, da hier viele medizinische Spezialisten in Privatkliniken tätig sind. Ihr Studium haben diese häufig in England oder den USA absolviert, um anschließend in ihrem Heimatland als Mediziner zu wirken. Sehr gute Erfolge erzielen die türkischen Spezialisten mittlerweile nicht nur auf dem Gebiet der Haartransplantation, sondern auch bei Lasik-Operationen, in der Kardiologie und bei Fruchtbarkeitsbehandlungen. Allgemeine Informationen zur Haartransplantation finden Sie hier.